Geschichte

Foto: Klaus Kurz.

Geschichtlicher Abriss

Der größte Teil der heutigen Oberpfalz lag außerhalb des Römerreichs. Es ist daher über den damaligen Zustand außer gelegentlichen Bemerkungen antiker Schriftsteller nur wenig bekannt. Der Römer Tacitus spricht von dem germanischen Stamm der Narisker (in "Germania" 98 n. Chr.), die sich zwischen Donau und Fichtelgebirge niedergelassen hatten. Sie wanderten um 450 n. Chr. nach Burgund und Ungarn aus.

Der Schüler des hl. Severin (gest. 482), Eugippius, berichtet im "Leben des Severin", dass als Nachfolger der Narisker die Thüringer das Land nördlich der Donau in Besitz nahmen. Das Thüringerreich wurde 532 von den Franken zerstört. Um diese Zeit erfolgte die Einwanderung der Bayern, die, wie man annimmt, aus Böhmen stammen. Zuerst taucht der Name "Baiwarii" in der Geschichte der Goten von Jordanes 551 n. Chr. auf. Bis heute ist keine gesicherte Beweisführung über die Herkunft der Bajuwaren und ihres Namens möglich.

Über die früheren Siedlungen sind die schriftlichen Zeugnisse sehr spärlich. Am besten geben die Ortsnamen Auskunft. Damals wurden die Siedlungen meist nach dem Führer einer Gruppe, der den Ort gegründete, benannt (Högling nach Hagilo). Die ing-Orte tragen die Namen des bayerischen Uradels (Wolfering, Pennating, Högling, Jeding, Weiding). Die ing-Orte beweisen, dass Teile der Oberpfalz schon im 6. Jahrhundert von Bayern kolonisiert waren....


Weiter Informationen zu den Ebermannsdorfern können Sie in unserer interessanten Chronik nachlesen, die Sie im Rathaus erwerben können.

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