Neues Firmengebäude
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Bericht in der "Amberger Zeitung" (5.8.2003):
Viel Glas, Edelstahl und Granit
Französische Architektin Francoise-Hélène Jourda plant Firmensitz der „SID Seating"
Schafhof. (sön) „Architektur und Stuhl gehören einfach zusammen", sagte André Philipps,
Geschäftsführer der in Schafhof ansässigen Firma „SID Seating", als er das nach einem
Entwurf der französischen Star-Architektin Francoise-Hélène Jourda errichtete Firmengebäude
vorstellte.
Mit Brücke verbunden
Das in einem Waldstück bei Ebermannsdorf entstandene Gebäude sei laut Philipps kein
gewöhnliches Industriegebäude, sondern ein Gebäude mit viel Glas, Edelstahl und Granit.
Investiert worden sei auf einer 20 000 Quadratmeter großen Fläche 7,5 Millionen Euro. Die
Produktionsanlage, 180 Meter lang, konisch 34 bis 49 Meter breit, werde durch eine Brücke
mit dem 28 Meter langen und 27 Meter breiten Verwaltungsgebäude verbunden. Die prägnanten,
Granit nachempfundenen Außenmauern - als künstlerisches Element der waldreichen Umgebung
angepasst - verschmelzen laut Philipps mit der Natur.
Die renommierte Architektin Jourda sehe „Architektur die ganzheitliche Betrachtung des
Lebens". Jedes Gebäude habe sie als „sensiblen Organismus entworfen, der auf seine Umwelt
reagiert.
„Glas steht für Klarheit, Transparenz, Kommunikation, Stahl für Technik und den Motor, Holz
und Pflanzen symbolisieren das Organische und bedeuten Verwurzelung", sagte die Französin.
Die Errichtung dieses Firmensitzes bezeichnete Philipps als Meilenstein auf dem Weg seines
Unternehmens, um eine anspruchsvolle Vision zu verwirklichen. „Wir wollen den besten
Bürostuhl bauen. Und dazu benötigen wir Büro- und Produktionswelten, die das entsprechende
Umfeld dafür schaffen." Das entsprechende Umfeld bedeute seinen Worten nach vor allem
Offenheit und Transparenz. Abgesehen von der Toilette gebe es keine abgetrennten Räume und
geschlossene Büros. Stattdessen seien offene Etagen im Loftstil mit kleinen Nischen und
Aufenthaltsplätzen, Bereiche für Workgroups und Raum für Kommunikation geschaffen worden.
Stuhl passt sich an
Die 130 Mitarbeiter in Deutschland (weltweit über 170) entwickeln und produzieren
ergonomische Sitztechniken für Büros, Kinos (UFA und Ci-nemaxx), Theater wie das
Stadttheater Amberg oder die Alte Oper Frankfurt, Hörsäle und Kongresszentren. Die
Architektin Jourda fungierte auch als Designerin für den bereits als Prototyp existierenden
Bürostuhl „Gepardo", der sich den natürlichen Bewegungen des Sitzenden anpasse. Der Stuhl
soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen.
Bericht in den "Amberger Nachrichten" (31.7.2003):
Offenheit gibt Kommunikation viel Raum
Neues Firmengebäude der SID Seating GmbH ist außergewöhnlich
Anspruchsvolle Vision realisieren
SCHAFHOF (abl). Als „innovativ, kreativ und außergewöhnlich" stellte gestern der Geschäftsführer der SID Seating GmbH (ehemals Grammer Bürostühle GmbH), Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. André Philipps, das neue 10000 Quadratmeter große Firmengebäude vor.
Das außergewöhnliche Gebäude sei nach einem Entwurf der französischen Stararchitektin Francoise-Hélène Jourda mit viel Liebe zum Detail errichtet worden, erklärte Philipps. Für die 47-Jährige ist „Architektur die ganzheitliche Betrachtung des Lebens." Sie hat einen Ort geschaffen, wo Kommunikation möglich ist und Unternehmenskultur sich entfalten kann. „Glas steht für Klarheit, Transparenz, Kommunikation", so Jourda. „Stahl für Technik und den Motor; Holz und Pflanzen symbolisieren das Organische und bedeuten Verwurzelung."
Gebäude ist ein „Meilenstein"
„Die SID Seating GmbH hat sich neue Büro- und Produktionswelten geschaffen, welche die Positionierung des Amberger Unternehmens im Bürostuhlbereich unterstreicht", betonte der Geschäftsführer. Mit einem Investitionsvolumen von 7,5 Millionen Euro entstand auf einer 20 000 Quadratmeter großen Fläche in einem Waldstück bei Ebermannsdorf (weitere Option: 18 000 Quadratmeter) ein außergewöhnliches Gebäude mit viel Glas, Edelstahl und Granit. Offenheit und Transparenz sind die Prinzipien des Gebäudes, das Anfang 2003 bezogen wurde. Die Produktionsanlage ist 180 Meter lang, konisch 34 bis 49 Meter breit. Der Verwaltung steht ein Bauwerk mit 28 Metern Länge und 27 Metern Breite zur Verfügung.
Kein gewöhnliches Gebäude entstand da im Gewerbegebiet Schafhof II. Philipps sieht den neuen Firmensitz vielmehr als Meilenstein auf dem Weg seines Unternehmens, eine anspruchsvolle Vision zu verwirklichen: „Wir wollen den besten Bürostuhl der Welt bauen! Und dazu benötigen wir Büro- und Produktionswelten, die das entsprechende Umfeld dafür schaffen."
Für SID Seating mit einem Jahresumsatz von rund 25 Millionen Euro bedeute dies vor allem Offenheit und Transparenz. Es gibt - von Toiletten abgesehen - keine abgetrennten Räume und geschlossenen Büros, sondern offene Etagen im Loftstil mit kleinen Nischen und schönen Aufenthaltsplätzen, Bereiche für Workgroups und vor allem viel Platz für Kommunikation und Gedankenaustausch.
Mitarbeiter zusammengerückt
130 Mitarbeiter in Deutschland (über 170 weltweit) entwickeln ergonomische Sitztechniken für Büros, Kinos (Cinemaxx und UFA), Theater, Oper (z.B. die Alte Oper Frankfurt), Hörsäle und Kongresszentren in 30 Ländern der Erde in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern. Dabei fließen neueste Erkenntnisse der Wirbelsäulenforschung unmittelbar in die Entwicklung Wirbelsäulen gerechter Sitzsysteme ein.
Die Mitarbeiter sind laut Philipps endlich auch räumlich ganz nahe zusammengerückt: Bislang waren Verwaltung und Produktion in verschiedenen, weit auseinander liegenden Gebäuden untergebracht. Auch jetzt wird zwar in verschiedenen Gebäuden verwaltet und produziert, aber beide Bereiche sind durch eine „Brücke" miteinander verknüpft, wie Marketing-Managerin Marion Kurz und Produktions-Manager Peter Wiesneth beim Rundgang vorstellten.
„Optimales Umfeld, das heißt für SID Seating aber auch die natürliche Umwelt mit einzubeziehen", erläuterte der Geschäftsführer. „Die prägnanten, Granit nachempfundenen Außenmauern passen sich als künstlerisches und künstliches Element ihrer Umgebung an und verschmelzen mit der Natur. Viele Bäume wurden und werden zusätzlich gepflanzt. Im Inneren bauen Glas, Edelstahl und Holz ein Spannungsfeld auf, das sich nach außen fortsetzt", beschrieb es Philipps.
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| Völlig offen wie ein Loft gestaltet ist das Firmengebäude im Industriegebiet Schafhof (Foto: Babl) | Den "besten Bürostuhl der Welt" will SID Seating bauen. (Foto: Babl) |











